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MGV „Cäcilia“ Allagen unter Tage mk Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Sänger des MGV „Cäcilia“ Allagen mit ihren Partnerinnen von Allagen aus zum Jahresausflug. Die vom 1. Tenor organisierte Fahrt war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Erst im Bus wurde der Ablauf des Tages bekannt gegeben. Erstes Ziel war das Erzbergwerk in Bestwig-Ramsbeck. Ausgestattet mit Helm und Schutzkleidung fuhren die Teilnehmer mit der originalen Grubenbahn aus den 1950er Jahren rund 10 Minuten in den Stollen ein. Über ihnen befand sich nun eine ca. 300 m dicke Gesteinsschicht. Unter Tage erklärte der Bergführer unter welch mühseligen Bedingungen hier bis 1974 Blei- und Zinkerze abgebaut wurden. Gezeigt wurde u.a. ein sogenannter Blindschacht, der 420 Meter in die Tiefe führt. Außerdem konnte die seinerzeit größte unterirdische Doppeltrommelfördermaschine der Welt bewundert werden. Nach diesen tollen Eindrücken ging es mit der Grubenbahn wieder ans Tageslicht. Ein Rundgang durch das Bergbaumuseum rundete die Sache ab. Von hier aus fuhren die Teilnehmer mit dem Bus ins Bibertal zur Mittagsrast. Bei einem rustikalen Mittagessen sowie kühlen Getränken konnte ausgiebig geklönt werden. Zur Unterhaltung wurden einige Geschichten vorgetragen und viel gesungen. Danach fuhr man weiter zur Sichtigvorer Vogelstange. Hier warteten Kaffee und Kuchen auf die Mitfahrer. Zum Abschluss des Tages ging es von der Vogelstange zu Fuß zum Gasthof Schmidt. Bei einem Abendessen ließen die Ausflügler den Tag mit seinen Eindrücken noch einmal Revué passieren. Herzlich dankten sie den Organisatoren. Alle waren sich einig: „Es war ein toller und informativer Tag. Wir freuen uns schon auf den Ausflug im nächsten Jahr.“ Jubiläumskonzert zu unserem 90-jährigen Bestehen

so schrieb die örtliche Presse:

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 Romantische Choräle, bewegende Spirituals und bekannte Hits der weltlichen Chormusik – zum 90. Jubiläum des

Männergesangvereins Cäcilia Allagen zogen die Sänger alle Register ihres vielseitigen Könnens. „Wer Geburtstag

hat, muss feiern“, stellte Chorleiter Martin Krömer gleich zu Beginn des Jubiläumskonzertes am Sonntagnachmittag

in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist fest.

Nachdem Vorsitzender Wilfried Hesse die vielen Gäste, unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Gregor Dolle, der Vorsitzende des Sängerkreises Lippstadt Josef Wüller, sowie die Vertreter der Vereinsvorstände begrüßt hatte, bezogen die Akteure Position auf den Altarstufen, um mit „Lass dich grüßen schöner Tag“ ins festliche Geschehen einzusteigen. Den lockeren, unverkrampften Stücken des ersten Durchlaufs folgte der Auftritt des bekannten Gastsängers Dieter Mohme. Von Daniel Tacke am Klavier begleitet, erfüllte sein raumgreifender Bassbariton das Gotteshaus mit ebenso gefühlvollen, zu Herzen gehenden – wie auch lebendigen und mitreißenden Gospelsongs. „Wir sind froh, zwei Musiker mit so klingenden Namen gefunden zu haben“, stellte Martin Krömer die beiden vielfach preisgekrönten Gewinner internationaler Wettbewerbe vor. Eigentlich hätte Chormitglied Willi Hecker im Anschluss in die Historie des Jubiläumsvereins einsteigen sollen, doch der Ortsheimatpfleger war durch Krankheit verhindert. Zum Glück hatte er den Vorsitzenden mit dem Verlesen seines Textes beauftragt. So kamen die Anwesenden doch noch in den Genuss seiner historisch fundierten aber gleichzeitig humorvollen Betrachtungen zur bewegten Geschichte des Jubiläumschores. Danach waren es 18 Allagener, die sich am 25. Januar 1928 auf Initiative des „zugezogenen“ aber Chor erfahrenen Gustav Grosse im Hinterzimmer der Dorfgaststätte zur Gründung eines Männergesangvereins eingefunden hatten. Unter dem Vorsitz von Ferdi Ferber nahm der erste Vorstand mit Gustav Grosse, Kaspar Ferber und  Wienold Kutscher seine Arbeit auf. Die Namen der übrigen Chormitglieder, die alle später auch Vorstandsverantwortung übernahmen, sind fester Bestandteil der Vereinsgeschichte: Heinrich Kutscher, Theo Buse, Wilhelm Meuth, Josef Pertersohn, Albert Thiele, Franz Gossel, Franz Köhler, Josef Pelzer, Josef Gerke, Anton Kellerhoff, Fritz Lenze und Fritz Luig. Nach Paragraph 10 der damals aufgestellten Satzung sollten die Mitglieder verträglichen Charakters und vornehmlicher Gesinnung sein, sowie kameradschaftliches Verhalten an den Tag legen. Willi Hecker: „Nüchternheit bei den Gesangsstunden wird ebenso erwartet, wie den Korrekturen des Dirigenten ohne Murren Folge zu leisten ist.“ Wie sehr die Gründung eines Allagener Männergesangvereins Wunsch und Anliegen war, zeigt sich nach Einschätzung Heckers darin, dass die Zahl der aktiven Sänger innerhalb eines Jahres auf 42, die der passiven, unterstützenden Mitglieder auf 59 anstieg. Das deutsche Chorwesen stand in dieser Zeit in vollster Blüte. Benachbarte Gemeinden wie Sichtigvor, Belecke, Völlinghausen und Alten-Mellrich hatten schon längst ihre Männerchöre. Hecker: „Allagen war jetzt eingetreten in die große deutsche Chorgemeinschaft, die schon 1808 mit der Berliner Liedertafel ihren Anfang genommen hatte. Das „so hochgemut begonnene Projekt“ entwickelte sich prächtig. Unter dem Dirigenten Johannes Senftleben trat man bei Festen auf und fusionierte 1928 mit dem Sichtigvorer MGV „Frohsinn“. Der 1929 verpflichtete "Dirigent Bals" studierte gleich die Operette „Winzerliesel ein, welche mit Chor, Orchester, Spielerinnen und Spielern ein großer Erfolg wurde. Nach schweren Kriegszeiten wagten 17 Sänger einen Neuanfang. Bereits 1947 war der Chor auf 34 angewachsen. Ab 1951 dirigierten Wienold Kutscher und Josef Hindahl. Hecker: „In den 50er Jahren gerieten die Kreissängerfeste mit Umzügen und Massenchören zu eindrucksvollen Demonstrationen der Männerchorbewegung.“ Amüsiert erfuhren die Zuhörer, dass sich die Sänger in den 70er Jahren in Vorbereitung auf einen Seemannsliederabend für ein halbes Jahr einen Rauschebart stehen ließen. 1987 übernahm Reinold Völkel den Dirigentenstab und führte ihn mit Erfolg. Er weitete das Repertoire erheblich aus und organisierte drei unvergessene Italienfahrten. Seit 2011 dirigiert Martin Krömer den MGV. Am Schluss der Reise durch die 90 jährige Geschichte  präsentierte er gemeinsam mit „seinen“ Sängern das musikalische Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Mit der deutschen Textfassung von Frank Sinatras „My Way“ ging die offizielle Geburtstagsfeier unter dem anhaltenden Applaus des Publikums formvollendet zu Ende. Nachdem auch Greogor Dolle und der Vorsitzende des MGV Warstein, Rolf Wieskemper, ihre Glückwünsche überbracht hatten, wechselten die Sänger ins Hotel Püster, um ihren Festtag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. 
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Hinweis für alle Männer, die Intersesse am Gesang haben:
Wir, der MGV planen für Dezember 2019 ein Konzert in der Pfarr- kirche Allagen. Für die Proben hierzu wünschen wir uns die Unterstützung einiger Männer mit Interesse am Chorgesang. Die vorübergehende Mitwirkung ist für einen Zeitraum von 3 .- 4 Monaten angedacht. Sofern Chor, Liedgut und Umfeld  zusagen, ist eine weitere Zusam- menarbeit  unsererseits erwünscht. Bestimmte Kenntnisse swerden von uns nicht vorausgesetszt. Sollten wir Dein/Ihr Interesse geweckt haben, bitte den Vorstand oder die Sänger ansprechen. Für das Interesse  bedanken wir uns schonbn jetzt und hoffen auf eine baldige Zusammenar beit.   Vorstand & Sänger des MGV  
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