Generalversammlung am 10. Januar 2020. So schrieb die örtliche Presse: Der Mannergesangverein „Cäcilia“ Allagen hat einen neuen Vorsitzenden. Manfred Krause wurde auf der Jahreshauptversammlung des Chores am Freitag im Hotel Püster gewählt. Er folgt Wilfried Hesse im Amt. Nach der Eröffnung durch den „Deutschen Sängergruß begrüßte Manfred Krause die anwesenden Sänger. Der Jahresbericht 2019 wurde vorgetragen vom 1. Schriftführer Karl-Heinz Burkhardt. Ein schöner geselliger Höhepunkt war der Wandertag im August. Mit dem Bus ging es nach Ramsbeck. Mit einer Stollenbesichtigung, dem Besuch im Bergbaumuseum und verschiedenen Rastplätzen ließen die Sänger und Partnerinnen den schönen Tag dann im Gasthof Schmidt ausklingen. Beim Delegiertentag des Sängerkreises Lippstadt war der Allagener Chor durch Gottfried Ferber und Wilfried Hesse vertreten. Die Patronatsfeier „Cäcilia“ begann traditionell mit einem Gottesdienst unter der Mitgestaltung des Chores und klang gesellig im Hotel Püster aus. Viel Freude bereitete der MGV den Senioren in Allagen auf dem adventlichen Nachmittag der Schützen in der Möhnetalhalle. Höhepunkt war für die Sänger das Weihnachtskonzert am 4. Advent in der Pfarrkirche in Allagen. Unter dem Motto „Ein Licht leuchtet hell in der Dunkelheit“ erklangen an diesem Tag klassische Weihnachtslieder sowie außergewöhnliche Kirchenmusik. „Das Publikum war aufgefordert die klassischen Weihnachtslieder mitzusingen. Als Gast gestaltete Iona Ionescu am Klavier diesen Abend mit. Eine kleine Weihnachtsgeschichte vorgelesen von Wilfried Hesse und zwei Klaviersoli von Martin Krömer stimmten auf die Festtage ein. Es war ein Konzertabend, an dem einfach alles stimmte“, berichtete Karl-Heinz Burkhardt. Die Chorprobenstatistik stellte Manfred Krause vor. Insgesamt hat sich der Chor von 25 Sängern auf 23 Sänger verkleinert. Es gab eine Chorprobenbeteiligung von über 83 Prozent bei 37 Proben – ohne die Sonderproben für das Weihnachtskonzert. Nach dem Kassenbericht durch Gottfried Ferber konnte der gesamte Vorstand auf Vorschlag der zufriedenen Kassenprüfer Martin Ferber und Helmut Ferber entlastet werden. Die Wahlen nahmen einen wichtigen Platz in der Jahreshauptversammlung ein. Da der bis dato erste Vorsitzende Wilfried Hesse aus persönlichen Gründen seinen Posten nicht weiter ausfüllen kann, wählte die Versammlung den bis dato zweiten Vorsitzenden Manfred Krause an die Spitze. Die Position des zweiten Vorsitzenden ist nunmehr vakant. Schriftführer Karl-Heinz Burkhardt ist nun erster sowie kommissarisch auch zweiter Schriftführer des MGV. Zweiter Kassierer ist Günter Kutscher und Erwin Gleixner bleibt weiterhin der zweite Notenwart. „Wir haben im Januar angefangen und durchweg viel geprobt und uns auf das Weihnachtskonzert vorbereitet,“ berichtet Chorleiter Martin Krömer. „Der Sonntag konnte sich hören und sehen lassen. Das Konzert war eine runde Sache. Wir haben positive Rückmeldungen vom Publikum bekommen,“ so Krömer. Das schönste Lob, was er bekommen habe, so der Chorleiter, sei gewesen: „Was du aus diesen Kehlen rausholst ist echt gewaltig!“ Martin Krömer bedankte sich beim Vorstand für die unkomplizierte Zusammenarbeit und gab ein herzliches Dankeschön an Gottfried Ferber weiter, der die meist vierstimmigen Noten für den jetzt dreistimmigen Chor mit dem 1. und 2. Tenor und dem Bass umgeschrieben hat. „Im nächsten Jahr bin ich zehn Jahre bei euch, ich will gerne als Chorleiter weiter machen. Ich bin dabei, wenn ihr auch dabei seid. Ihr seid mir ans Herz gewachsen und es ist eine wunderbare und positive Atmosphäre bei euch.“ An der Stimmbildung und an dem Klang möchte Martin Krömer weiter arbeiten und auch das alte Liedgut pflegen, „Stücke zu wiederholen ist immer interessant“. Den vier geplanten Auftritten 2020 sehen die Sänger mit Freude entgegen. „Das ist eine gute Perspektive“, freut sich Manfred Krause. 2020 soll es wieder einen gemeinsamen Ausflug geben. Die erste Probe nach den Sommerferien Proben findet im August im Gasthof Schmidt n Sichtigvor statt. MGV „Cäcilia“ Allagen unter Tage mk Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Sänger des MGV „Cäcilia“ Allagen mit ihren Partnerinnen von Allagen aus zum Jahresausflug. Die vom 1. Tenor organisierte Fahrt war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Erst im Bus wurde der Ablauf des Tages bekannt gegeben. Erstes Ziel war das Erzbergwerk in Bestwig-Ramsbeck. Ausgestattet mit Helm und Schutzkleidung fuhren die Teilnehmer mit der originalen Grubenbahn aus den 1950er Jahren rund 10 Minuten in den Stollen ein. Über ihnen befand sich nun eine ca. 300 m dicke Gesteinsschicht. Unter Tage erklärte der Bergführer unter welch mühseligen Bedingungen hier bis 1974 Blei- und Zinkerze abgebaut wurden. Gezeigt wurde u.a. ein sogenannter Blindschacht, der 420 Meter in die Tiefe führt. Außerdem konnte die seinerzeit größte unterirdische Doppeltrommelfördermaschine der Welt bewundert werden. Nach diesen tollen Eindrücken ging es mit der Grubenbahn wieder ans Tageslicht. Ein Rundgang durch das Bergbaumuseum rundete die Sache ab. Von hier aus fuhren die Teilnehmer mit dem Bus ins Bibertal zur Mittagsrast. Bei einem rustikalen Mittagessen sowie kühlen Getränken konnte ausgiebig geklönt werden. Zur Unterhaltung wurden einige Geschichten vorgetragen und viel gesungen. Danach fuhr man weiter zur Sichtigvorer Vogelstange. Hier warteten Kaffee und Kuchen auf die Mitfahrer. Zum Abschluss des Tages ging es von der Vogelstange zu Fuß zum Gasthof Schmidt. Bei einem Abendessen ließen die Ausflügler den Tag mit seinen Eindrücken noch einmal Revué passieren. Herzlich dankten sie den Organisatoren. Alle waren sich einig: „Es war ein toller und informativer Tag. Wir freuen uns schon auf den Ausflug im nächsten Jahr.“ Jubiläumskonzert zu unserem 90-jährigen Bestehen

so schrieb die örtliche Presse:

is

 Romantische Choräle, bewegende Spirituals und bekannte Hits der weltlichen Chormusik – zum 90. Jubiläum des

Männergesangvereins Cäcilia Allagen zogen die Sänger alle Register ihres vielseitigen Könnens. „Wer Geburtstag

hat, muss feiern“, stellte Chorleiter Martin Krömer gleich zu Beginn des Jubiläumskonzertes am Sonntagnachmittag

in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist fest.

Nachdem Vorsitzender Wilfried Hesse die vielen Gäste, unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Gregor Dolle, der Vorsitzende des Sängerkreises Lippstadt Josef Wüller, sowie die Vertreter der Vereinsvorstände begrüßt hatte, bezogen die Akteure Position auf den Altarstufen, um mit „Lass dich grüßen schöner Tag“ ins festliche Geschehen einzusteigen. Den lockeren, unverkrampften Stücken des ersten Durchlaufs folgte der Auftritt des bekannten Gastsängers Dieter Mohme. Von Daniel Tacke am Klavier begleitet, erfüllte sein raumgreifender Bassbariton das Gotteshaus mit ebenso gefühlvollen, zu Herzen gehenden – wie auch lebendigen und mitreißenden Gospelsongs. „Wir sind froh, zwei Musiker mit so klingenden Namen gefunden zu haben“, stellte Martin Krömer die beiden vielfach preisgekrönten Gewinner internationaler Wettbewerbe vor. Eigentlich hätte Chormitglied Willi Hecker im Anschluss in die Historie des Jubiläumsvereins einsteigen sollen, doch der Ortsheimatpfleger war durch Krankheit verhindert. Zum Glück hatte er den Vorsitzenden mit dem Verlesen seines Textes beauftragt. So kamen die Anwesenden doch noch in den Genuss seiner historisch fundierten aber gleichzeitig humorvollen Betrachtungen zur bewegten Geschichte des Jubiläumschores. Danach waren es 18 Allagener, die sich am 25. Januar 1928 auf Initiative des „zugezogenen“ aber Chor erfahrenen Gustav Grosse im Hinterzimmer der Dorfgaststätte zur Gründung eines Männergesangvereins eingefunden hatten. Unter dem Vorsitz von Ferdi Ferber nahm der erste Vorstand mit Gustav Grosse, Kaspar Ferber und  Wienold Kutscher seine Arbeit auf. Die Namen der übrigen Chormitglieder, die alle später auch Vorstandsverantwortung übernahmen, sind fester Bestandteil der Vereinsgeschichte: Heinrich Kutscher, Theo Buse, Wilhelm Meuth, Josef Pertersohn, Albert Thiele, Franz Gossel, Franz Köhler, Josef Pelzer, Josef Gerke, Anton Kellerhoff, Fritz Lenze und Fritz Luig. Nach Paragraph 10 der damals aufgestellten Satzung sollten die Mitglieder verträglichen Charakters und vornehmlicher Gesinnung sein, sowie kameradschaftliches Verhalten an den Tag legen. Willi Hecker: „Nüchternheit bei den Gesangsstunden wird ebenso erwartet, wie den Korrekturen des Dirigenten ohne Murren Folge zu leisten ist.“ Wie sehr die Gründung eines Allagener Männergesangvereins Wunsch und Anliegen war, zeigt sich nach Einschätzung Heckers darin, dass die Zahl der aktiven Sänger innerhalb eines Jahres auf 42, die der passiven, unterstützenden Mitglieder auf 59 anstieg. Das deutsche Chorwesen stand in dieser Zeit in vollster Blüte. Benachbarte Gemeinden wie Sichtigvor, Belecke, Völlinghausen und Alten-Mellrich hatten schon längst ihre Männerchöre. Hecker: „Allagen war jetzt eingetreten in die große deutsche Chorgemeinschaft, die schon 1808 mit der Berliner Liedertafel ihren Anfang genommen hatte. Das „so hochgemut begonnene Projekt“ entwickelte sich prächtig. Unter dem Dirigenten Johannes Senftleben trat man bei Festen auf und fusionierte 1928 mit dem Sichtigvorer MGV „Frohsinn“. Der 1929 verpflichtete "Dirigent Bals" studierte gleich die Operette „Winzerliesel ein, welche mit Chor, Orchester, Spielerinnen und Spielern ein großer Erfolg wurde. Nach schweren Kriegszeiten wagten 17 Sänger einen Neuanfang. Bereits 1947 war der Chor auf 34 angewachsen. Ab 1951 dirigierten Wienold Kutscher und Josef Hindahl. Hecker: „In den 50er Jahren gerieten die Kreissängerfeste mit Umzügen und Massenchören zu eindrucksvollen Demonstrationen der Männerchorbewegung.“ Amüsiert erfuhren die Zuhörer, dass sich die Sänger in den 70er Jahren in Vorbereitung auf einen Seemannsliederabend für ein halbes Jahr einen Rauschebart stehen ließen. 1987 übernahm Reinold Völkel den Dirigentenstab und führte ihn mit Erfolg. Er weitete das Repertoire erheblich aus und organisierte drei unvergessene Italienfahrten. Seit 2011 dirigiert Martin Krömer den MGV. Am Schluss der Reise durch die 90 jährige Geschichte  präsentierte er gemeinsam mit „seinen“ Sängern das musikalische Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Mit der deutschen Textfassung von Frank Sinatras „My Way“ ging die offizielle Geburtstagsfeier unter dem anhaltenden Applaus des Publikums formvollendet zu Ende. Nachdem auch Greogor Dolle und der Vorsitzende des MGV Warstein, Rolf Wieskemper, ihre Glückwünsche überbracht hatten, wechselten die Sänger ins Hotel Püster, um ihren Festtag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. 
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